Maschinen und Anlagen in Holzbauweise aus Chemnitz in Sachsen

Für den Publikumspreis des „Sächsischen Gründerpreises“ ist in diesem Jahr auch die Ligenium GmbH aus Chemnitz nominiert. Über ein OnlineVoting kann sich die Öffentlichkeit noch bis zum 7. Juni an der Abstimmung beteiligen. Ligenium fertigt technische Bauteile, Maschinenelemente, Maschinen und komplette Anlagen in Holzbauweise. Bereits aktiv eingesetzt in der Automobilindustrie werden z. B. Transportrollenbahnen aus Holzwerkstoffen.

„Wir verstehen Holz als einen modernen, vielseitigen Werkstoff, der durch seine vorteilhaften Eigenschaften und seine historisch etablierte Verwendung enormes Zukunftspotential besitzt, das wir in unseren Produkten realisieren“, heißt es dazu bei dem Start-up aus Chemnitz. Das Anfang 2018 gegründete Unternehmen wird geleitet von Dipl.Ing. Christoph Alt als Geschäftsführer. „Wir möchten uns am Markt als Zulieferer für Fördertechnik in Holzbauweise etablieren und in dem Bereich auch Markführer sein“, sagte er seinerzeit bei Gründung des Unternehmens. Das Team um Alt hat mehr als zehn Jahre Erfahrung mit dem Einsatz von Holz und Holzwerkstoffen in industriellen Einsatzbereichen des Maschinenbaus.

„Wir verwenden Holz und Holzwerkstoffe, weil es sowohl technisch als auch wirtschaftlich sinnvoll ist und dabei die Umwelt schont“, heißt es bei LiGenium. „Moderne Holzwerkstoffe haben eine verbesserte Homogenität, Belastbarkeit und Dimensionsstabilität gegenüber nativem Holz. Je nach Anwendungsfall sind bis zu 50 % Gewichtseinsparung in Kombination mit verbesserter Schwingungsdämpfung, Lärmreduktion, Beständigkeit gegenüber aggressiven Reagenzien sowie einer geringeren Temperaturdehnung und -leitung im Vergleich zu konventionellen Bauweisen.“

Für den 20. „Sächsischen Gründerpreis“ hat eine Jury in der ersten Wertungsrunde 15 Gründungskonzepte nominiert. Bis zum 7. Juni kann die Öffentlichkeit unter www.futuresax.de eine Stimme für einen Nominierten vergeben. Am 8. Juni stellen sich die Nominierten mit ihren Pitches einer zweiten Fachjury, die innerhalb einer Jurysitzung bewerten und die Plätze eins bis drei festlegen.

Autor: Holz-Zentralblatt, Ausgabe 21/2020
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