Mit der Naventik GmbH und der LiGenium GmbH haben sich zwei Chemnitzer Start-ups für die vierte Klasse im Gründerprogramm von Volkswagen, dem „Future Mobility Incubator“ der Gläsernen Manufaktur Dresden, qualifiziert. Insgesamt hatten sich 114 Teams aus der ganzen Welt für das Programm beworben, mit dem die Volkswagen AG Innovationen im Bereich der Mobilität fördern will.

Damit beschäftigen sich die jungen Unternehmen
Die 2018 gegründete LiGenium GmbH will verstärkt Holz in Maschinen und Anlagen einsetzen: Die Vorteile moderner Holzwerkstoffe wie etwa die leichtere Bauweise bei vergleichbarer mechanischer Leistungsfähigkeit, geringe Temperaturdehnung und Wärmeleitung sowie erhöhte Schwingungsdämpfung und Lärmreduktion gelangen zunehmend in das Bewusstsein der Anwender. Das Gründerteam hatte sich an der TU Chemnitz geformt. Mittlerweile hat LiGenium die ersten Aufträge für Unternehmen in der Automobilindustrie realisiert, entsprechend sollen aus aktuell vier Mitarbeitern – dem Gründerteam – in diesem Jahr noch mehr werden.

Die Naventik GmbH beschäftigt sich mit der Satellitennavigation für hochautomatisiertes und autonomes Fahren. Ziel ist es, die technologischen Grenzen herkömmlicher Satelliten-Navigations-Empfänger zu überwinden und durch innovative Software-Algorithmen eine präzise Lokalisierung im urbanen Raum sicherzustellen – auch dann, wenn die Verbindung zum Satelliten gestört ist. Nach ihrer Gründung 2017 aus der TU Chemnitz heraus wurde Naventik bereits 2018 auf Platz 8 unter den 50 erfolgversprechendsten deutschen Start-ups des Webportals „Für Gründer“ geführt.

Autor: BLICK.de
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